
Menu
...und warum sie ganz normal sind
ramona lehmann
Vielleicht hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, ein Boudoir Shooting zu machen? Vielleicht hast Bilder gesehen, die dich berührt haben und kurz gespürt, dass du dir dieses Erlebnis eigentlich auch wünschst, nur um im nächsten Moment wieder tausend Gedanken im Kopf zu haben, die dich zweifeln lassen.
Und wenn du ganz ehrlich bist, sind diese Gedanken gar nicht so leise, sondern ziemlich präsent. Das Spannende ist, dass sie sich bei ganz vielen Frauen ähneln. Und vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen davon wieder.
„ich bin nicht fotogen.“
Dieser Gedanke kommt fast immer als erstes und so selbstverständlich, dass man ihn kaum hinterfragt, obwohl er meistens auf Erfahrungen basiert, die nichts mit einem professionellen Shooting zu tun haben.
Bilder, auf denen du dich nicht wiedererkennst, Momente, die unvorteilhaft eingefangen wurden oder Situationen, in denen du dich vor der Kamera einfach nicht wohlgefühlt hast. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass Boudoir nichts mit diesen Momenten zu tun hat, sondern mit einem Erlebnis, in dem du dich wohlfühlen darfst, von mir geführt wirst, einfach du sein und geniessen kannst.
„ich müsste zuerst noch etwas verändern.“
Vielleicht denkst du, dass du zuerst noch etwas an deinem Körper verändern solltest, bevor du dich vor die Kamera traust: Ein paar Kilo weniger, etwas straffer werden, noch „besser“ sein, so dass du dich endlich bereit fühlst. Und gleichzeitig verschiebt sich dieser Moment stetig weiter nach hinten, weil es immer etwas gibt, das noch nicht perfekt ist oder sich noch nicht ganz richtig anfühlt.
Glaub mir, ich kenne diesen Gedanken so gut. Während meiner Studienzeit war ich auf Malta und erinnere mich noch genau daran, wie ich damals dachte, dass meine Hüften zu breit wären und ich zu viel Cellulite für einen Bikini hätte. Ich fühlte mich unwohl und hatte keinen Spass, obwohl ich mitten im Sommer am Meer war und eigentlich eine so unbeschwerte Zeit hätte haben können. Wenn ich mir heute Bilder von damals anschaue, frage ich mich ehrlich, was mich eigentlich gestört hat. Ich sehe keinen „Problemkörper“, ich sehe keine Dinge, die ich hätte verändern müssen, sondern einfach mich.
Ist es nicht paradox? Wir erinnern uns oft daran, wie kritisch wir mit uns selbst waren, aber wenn wir später zurückblicken, können wir es nicht mehr nachvollziehen, weil wir es auf den Bildern gar nicht sehen. Deswegen geht es bei einem Boudoir Shooting nicht darum, eine zukünftige Version von dir festzuhalten, sondern genau die Frau, die du jetzt bist, in diesem Moment, in deinem Körper, in der aktuellen Lebensphase.
3. „ich weiss gar nicht, wie ich posieren soll.“
Die Vorstellung, vor einer Kamera zu stehen und nicht zu wissen, was man tun soll, kann unglaublich verunsichernd sein, vor allem wenn man es nicht gewohnt ist und wer von uns ist das schon? Allein der Gedanke, in Dessous vor einer Kamera zu stehen und dabei gleichzeitig keine Ahnung zu haben, wie man sich bewegen oder verhalten soll, kann schnell Nervosität oder sogar Angst auslösen. Dazu sieht man all die schönen Bilder der anderen Frauen und fragt sich, wie sie das bloss hinbekommen haben und ob das vielleicht alles Models sind, die das Posieren im Blut haben?
An diesem Punkt entsteht oft ein falsches Bild.
Denn was viele nicht sehen und auch nicht wissen, ist, dass niemand einfach vor die Kamera steht und „es kann“, sondern dass du in diesem Erlebnis durchgehend von mir begleitet wirst, Schritt für Schritt, Bewegung für Bewegung, sodass du dich nicht fragen musst, was du tun sollst oder ob es richtig ist, sondern dich einfach fallen lassen darfst und ganz im Moment sein kannst.
„ist das nicht komisch, sowas für mich zu machen?“
Ein Gedanke, der oft ganz leise mitschwingt und sich im ersten Moment fast ein bisschen egoistisch anfühlen kann, weil wir es so sehr gewohnt sind, für andere da zu sein, Erwartungen zu erfüllen, im Alltag zu funktionieren und uns selbst dabei oft ganz automatisch hinten anzustellen, ohne es überhaupt bewusst zu merken. Wir kümmern uns, organisieren, geben, sind für so vieles verantwortlich und stellen uns selbst dabei oft gar nicht die Frage, was wir eigentlich brauchen oder was uns wirklich guttun würde.
Vielleicht fühlt sich deshalb ein Erlebnis, das nur für dich ist, im ersten Moment ungewohnt an. Fast so, als müsstest du es rechtfertigen oder als bräuchtest du einen «guten Grund» oder einen «bestimmten Anlass», um dir selbst so etwas zu erlauben. Vielleicht geht es für dich also darum, diesen Gedanken einmal zu hinterfragen und dir selbst den Raum zu geben. Dich nicht nur über das zu definieren, was du für andere bist, sondern auch über das, was du für dich selbst sein möchtest.
Ein Boudoir Erlebnis ist nicht egoistisch, es ist eine bewusste Entscheidung für dich. In diesem Moment geht es nicht um Erwartungen von aussen, um Leistung oder darum, einer bestimmten Rolle zu entsprechen. Es geht darum, dich selbst zu spüren, dich zu sehen und dir selbst diesen Raum zu geben, den du dir vielleicht viel zu selten nimmst.
"Es geht darum, dich nicht nur über das zu definieren, was du für andere bist, sondern auch über das, was du für dich selbst sein möchtest."
„was, wenn mir die Bilder nicht gefallen?“
Diese Sorge ist so verständlich, denn wenn wir ehrlich sind, gibt es von uns allen unzählige Bilder, auf denen wir uns nicht gefallen und wieder erkennen, oder es sind Momente, die unvorteilhaft eingefangen wurden. Von anderen bekommen wir diese Bilder selten oder gar nie zu Gesicht, weil wir in einer Welt leben, in der meist nur Perfektion gezeigt wird. Aber vielleicht geht der Gedanke bei dir sogar noch tiefer, als er im ersten Moment klingt: Nämlich um die Frage, was passiert, wenn du dich auf den Bildern siehst und genau das erkennst, was du vielleicht schon so lange an dir kritisierst, was du sonst lieber versteckst oder versuchst zu verändern. Was, wenn sich all das bestätigt, was du ohnehin schon über dich denkst? Wie die meisten Frauen bist du es vielleicht gewohnt, dich selbst durch einen sehr kritischen Blick zu sehen: Einen Blick, der Details herauspickt, vergleicht, bewertet und selten einfach nur wahrnimmt, ohne sofort etwas verändern zu wollen.
Und dann passiert im Shooting etwas, das man schwer erklären kann, weil du in diesem Moment gar nicht mehr so sehr im Kopf bist, sondern viel mehr im Gefühl, in der Bewegung, im Erleben, in dem, was gerade entsteht. Und wenn du deine Bilder später siehst, schaust du dich oft nicht mehr mit diesem gewohnten, kritischen Blick an, sondern viel weicher, fast so, als würdest du dich zum ersten Mal wirklich sehen. Das ist der Moment, der vieles in unseren Köpfen und letztendlich auch im Herzen verändern kann.
„ich bin noch nicht bereit.“
Ein Satz, der oft kommt und sich im ersten Moment auch unglaublich logisch anfühlt. Das eigene Gefühl sagt einem, dass es diesen einen Zeitpunkt geben wird, indem wirklich ALLES passt. Meist ist es aber so, dass dies eine reine Wunschvorstellung ist und dass es den perfekten Zeitpunkt einfach nicht gibt. Denn wenn wir ehrlich sind, gibt es immer etwas, das noch nicht perfekt ist oder sich noch nicht ganz stimmig anfühlt, sei es im eigenen Körper, im Alltag oder im eigenen Empfinden, sodass sich dieses „noch nicht bereit sein“ immer wieder neu begründen lässt.
Vielleicht möchtest du noch etwas verändern, vielleicht wartest du auf mehr Selbstvertrauen oder auf diesen einen Moment, in dem sich plötzlich alles richtig anfühlt. Doch was ist, wenn dieser Moment nie genau so perfekt eintrifft, wie du ihn dir vorstellst? Viele meiner Kundinnen erzählen mir im Nachhinein, dass sie sich vor dem Shooting nie vollständig bereit gefühlt haben und dass sie wahrscheinlich auch noch lange gewartet hätten, wenn sie nicht irgendwann einfach entschieden hätten, es trotzdem zu tun, auch wenn nicht alles perfekt war. Sie haben sich auf diese Weise selbst erlaubt, den Schritt zu gehen, obwohl noch Zweifel da waren und diese Erfahrung zu machen, verändert unseren Blick auf «den perfekten Moment» ganz grundlegend.
„was denken andere darüber?“
Ein Gedanke, der sich oft ganz leise einschleicht, vielleicht in dem Moment, in dem du darüber nachdenkst, jemandem von deinem Wunsch nach Boudoir Bildern zu erzählen, oder wenn du dir vorstellst, wie andere reagieren könnten, ob sie es verstehen, ob sie es vielleicht komisch finden oder sich fragen, warum man „so etwas“ überhaupt macht.
Und ganz ehrlich, selbst ich hatte diesen Gedanken am Anfang. Obwohl ich heute als Boudoir Fotografin arbeite und jeden Tag sehe, wie viel Positives dieses Erlebnis auslösen kann, weiss ich noch genau, wie es sich angefühlt hat, mich zu fragen, was andere wohl denken würden und ob ich mich für meine Jobwahl rechtfertigen müsste. Ich kann dir eines aus Erfahrung sagen: Vielleicht wird es Menschen in deinem Leben geben, die es nicht sofort verstehen, die eine andere Vorstellung davon haben oder die sich gar nicht richtig mit Boudoir und dem Gedanken dahinter auseinandersetzen. Und gleichzeitig gibt es auch Menschen, die es bewundern, die dich dafür feiern oder die sich insgeheim genau das Gleiche wünschen, die gerne auch den Mut hätten.
Aber am Ende bleibt eine viel wichtigere Frage, die du dir stellen darfst: Für wen machst du dieses Erlebnis eigentlich?
Denn ein Boudoir Shooting ist nichts, das du erklären oder rechtfertigen musst, sondern etwas, das du für dich machst, weil es sich für dich richtig anfühlt und weil du dir selbst diesen Raum schenken möchtest, unabhängig davon, was andere darüber denken könnten.
„ich habe keine ahnung, was ich anziehen soll.“
Oder wie es eine liebe Freundin von mir letztens so treffend gesagt hat: „Ich, 36, gestehe, noch nie ein Dessous getragen zu haben.“
Hier beginnt oft schon die Unsicherheit, weil man plötzlich das Gefühl hat, man müsste etwas wissen, etwas besitzen oder sich in einem Bereich auskennen, mit dem man sich vielleicht noch nie wirklich beschäftigt hat. Obwohl es bei deinem Boudoir Shooting nicht in erster Linie um das Dessous selbst geht, ist es wichtig, wie du dich darin fühlst. Das richtige Dessous gibt dir ein gutes Gefühl, Selbstbewusstsein und eine gewisse Sicherheit, so dass du nicht ständig darüber nachdenken musst, ob alles „richtig“ ist. Dieses Gefühl ist es, das am Ende den Unterschied macht.
Deshalb begleite ich dich bereits im Vorfeld durch diesen Prozess, gebe dir Inspirationen, teile meine Erfahrungen mit dir und unterstütze dich dabei, Dessous zu finden, die wirklich zu dir passen, ohne dass du das Gefühl haben musst, alles alleine herausfinden zu müssen.
Und selbst wenn du nichts Passendes hast oder dir unsicher bist, darfst du dich entspannen. Denn in meinem Atelier wartet meine Kundinnengarderobe mit einer Auswahl von über 150 Dessous in unterschiedlichen Stilen und Farben, von welcher du genau die Lingerie Sets auswählen kannst, die sich für dich richtig anfühlen.
„Ist das nicht sehr ausserhalb meiner komfortzone?“
Ja, das könnte sehr gut sein. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir im Leben besonders in diesen Situationen wachsen können. Wenn sich etwas neu anfühlt, vielleicht ungewohnt, dann kann sich auch etwas verändern. Wenn wir uns trauen und etwas zu probieren, was wir noch nie gemacht haben, entstehen oft Momente, die uns so nahe zu uns selbst bringen, wie wir es in der Alltagsroutine nie erleben würden. Mutig zu sein lohnt sich, da bin ich mir sicher.
„ich will es eigentlich… aber ich traue mich noch nicht.“
Wahrscheinlich ist das der ehrlichste Gedanke von allen. Dieses Gefühl, dass da etwas in dir ist, das sich angesprochen fühlt, das neugierig ist und gleichzeitig noch zögert. Das ist völlig in Ordnung, denn weisst du, was das Schöne ist? Dass all diese Gedanken da sein dürfen und dich trotzdem nicht davon abhalten müssen, dir dieses Erlebnis zu schenken. Denn du musst nicht perfekt sein, du musst nicht alles wissen und du musst auch nicht komplett bereit sein, um den ersten Schritt zu gehen. Vielleicht reicht es schon, diesem kleinen Gefühl in dir, das sich richtig anfühlt, ein bisschen mehr Raum zu geben.
Von Herzen,
deine Ramona

















